Stahlflaschen
Stahlflaschen – die erste Wahl für heimische Gewässer
Wer im See taucht, taucht in aller Regel Stahl. Der Grund ist einfach: Eine Stahlflasche bringt Eigengewicht mit, das dir Blei erspart, und ihr Auftrieb bleibt über den gesamten Tauchgang deutlich stabiler als bei Aluminium. Gerade im Trockenanzug, wo du ohnehin viel Blei brauchst, ist das ein spürbarer Gewinn an Komfort und Trimm. Dazu kommen höhere Druckstufen und damit mehr Luft bei kompakteren Maßen. Im Tauchshop von Dive-King findest du Stahlflaschen in den gängigen Größen und Druckstufen.
Die Eigenschaften
- Negativer Auftrieb: Stahl bleibt auch leer negativ. Du sparst je nach Modell zwei bis vier Kilogramm Blei am Gurt.
- Stabiler Trimm: Die Auftriebsänderung über den Tauchgang fällt geringer aus – der Sicherheitsstopp wird ruhiger.
- Höhere Druckstufen: 232 oder 300 bar bedeuten mehr Atemgas bei gleichem Volumen.
- Kompakte Maße: Dünnere Wände bei gleicher Kapazität – die Flasche baut schlanker.
- Rostempfindlich: Der eine echte Nachteil. Innen wie außen braucht Stahl etwas mehr Aufmerksamkeit.
Gängige Größen
- 10 und 12 Liter, 232 bar: die Standardflaschen im deutschen Sporttauchen.
- 12 Liter, 300 bar: deutlich mehr Vorrat, entsprechend schwerer – beliebt bei langen Grundzeiten.
- 15 Liter: für Vieltaucher, Trockentaucher und alle mit hohem Luftverbrauch.
- 7 und 8,5 Liter: leichter zu handhaben – gut für kleinere Taucher und kurze Tauchgänge.
- Doppelgeräte: zwei Flaschen mit Manifold, verbreitet als 2x10 oder 2x12 Liter im technischen Tauchen.
Rost vermeiden – die wichtigsten Regeln
- Nie leer tauchen: Ein Restdruck von einigen bar verhindert, dass feuchte Luft in die Flasche gezogen wird. Innenrost entsteht fast immer genau so.
- Nur bei einem sauberen Füllbetrieb füllen lassen: Feuchtigkeit aus dem Kompressor ist die zweite häufige Ursache.
- Außen abspülen und trocknen: Besonders am Flaschenfuß und unter dem Netz sammelt sich Salz.
- Lack pflegen: Kratzer nachbessern, bevor sie durchrosten. Ein Flaschennetz beugt vor.
- Trocken lagern: Keller mit hoher Luftfeuchte sind für Stahlflaschen kein guter Ort.
Beim Kauf beachten
- Druckstufe und Füllbarkeit: Prüf vorab, ob dein Füllservice 300 bar liefern kann – sonst bringt die höhere Stufe nichts.
- Gewicht realistisch einschätzen: Eine gefüllte 15-Liter-300-bar-Flasche wiegt spürbar mehr als 20 Kilogramm. Das musst du auch zum Steg tragen.
- Ventil: Halsgewinde und Druckstufe müssen zusammenpassen – wir klären das gerne vorab.
- Wiederkehrende Prüfung: Tauchflaschen unterliegen als Druckgeräte einer gesetzlich geregelten Prüfpflicht. Fristen und Zuständigkeiten können sich ändern – frag im Zweifel deinen Prüfbetrieb.
Bei Dive-King findest du Stahlflaschen in allen gängigen Größen zu fairen Preisen – einzeln, als Doppelgerät oder als Komplettset mit Ventil.
Dive-King ist mehr als nur ein Dive-Center. Du weißt nicht, welche Größe und Druckstufe zu deinem Luftverbrauch passt? Dann zögere nicht uns zu ->kontaktieren<-